Sie wurde seit dem 1. Januar vermisst und auch nur weil sie am 05. Januar aus dem Hotel auschecken sollte. Die Suche blieb tagelang erfolglos und sollte eingestellt werden. Der Mobilfunkanbieter machte daraufhin weitere Angaben und sie wurde aus der Luft gesichtet. 

Eine 62-jährige Frau wollte in Alice Springs – Australien – einen Spaziergang machen. So zumindest laut ihrer letzen E-Mail an ihre Familie in Köln. Sie wurde Wochen später tot aufgefunden, nachdem die Polizei die Suche nach ihr schon einstellen wollte. Einen neuen Suchimpuls gab es, weil der Mobilfunkanbieter neue Daten herausgegeben hat. Da Frage ich mich, warum so spät? Aber weiter im Sachverhalt, die Frau wollte kleine und große Spaziergänge in der Umgebung um Alice Springs machen. Ob sie sich nun Verlaufen hat und bei zurzeit bis zu 45°C verdurstet ist, ist nach Polizeiangaben unklar. Klar ist nur, dass sie sitzend unter einem Baum gefunden wurde und das nach 2 Wochen im Outback von Alice Springs.

Leider ist es nicht der erste Fall in der Umgebung der Mitten in Australien gelegenen Stadt. Im letzten Jahr starb dort ein 32 Jahre alter Amerikaner und im Jahr 2017 kam ein deutsches Rentnerpaar von einer Wanderung nicht zurück.

Eigentlich ist es klar, ohne Ortskenntnisse muss ich orientieren können – egal wo! Kann ich es nicht, sondern verlasse mich nur auf meinen Orientierungssinn, dann kann es oft gut gehen – aber es gibt Fehler die macht man nur einmal. Bei Temperaturen um 45°C, ohne Ortskenntnisse und ohne jemanden zu sagen, wo man hingeht – sind es zu viele Fehler auf einmal.